
Man entschied sich die Debütstaffel immer samstags ab 20.15 Uhr im Dreierpack auszustrahlen, sodass die erste Staffel bei zwölf Folgen nur vier Wochen zur vollständigen Sendung brauchte. Die Quoten ließen letzten Endes sehr zu wünschen übrig, da sich vor allem das Mittel der Zielgruppen-Sehbeteiligung nur auf 5,6 Prozent belief.
Sehr vorschnell mutete da nach Ablauf der ersten Staffelhälfte die Entscheidung von RTL II an, die zweite Staffel nahtlos an die erste anzuknüpfen.
Staffel zwei begann also am 24. August auf dem angestammten Sendeplatz in drei Folgen am Stück. «Teen Wolf» hielt dabei das niedrige Niveau des ersten Durchlaufs: Zur besten Sendezeit sahen 680.000 Menschen dem jungen Werwolf zu, in den beiden späteren Episoden stieg die Zuschauerzahl bei Allen auf jeweils 0,71 Millionen. Zunächst verzeichnete das MTV-Format 2,9 und 6,5 Prozent, ab 21 Uhr sank man auf 2,8 und 5,9 Prozent. Die dritte Ausgabe um kurz vor Zehn erreichte 3,1 und 6,1 Prozent – durchweg unterdurchschnittliche Werte für RTL II, wobei die 20.15 Uhr-Folge am Zielgruppen-Mittelwert von RTL II kratzte (6,8 im Fernsehjahr).

Der nächste Dreierpack in der Woche darauf lief schon wesentlich schlechter: Zunächst verfolgten 580.000 Menschen zur besten Sendezeit den Werwolf wider Willen, wodurch Quoten von gerade einmal 2,2 und 4,6 Prozent generiert wurden. Später zog das Mystery/Drama-Crossover leicht an, unterhielt zunächst 0,69 Millionen Menschen mit Marktanteilen von 2,6 und 5,3 Prozent und ab 21.55 Uhr 0,76 Millionen Zuseher bei Sehbeteiligungen von 3,1 und 5,7 Prozent. Nach dieser ersten Hälfte der zweiten Season entschied sich RTL II die Multi-Programmierungen von «Teen Wolf» von drei auf zwei Folgen zu reduzieren. Anstatt einer dritten «Teen Wolf»-Ausgabe um kurz vor 22 Uhr, gab man auf diesem Sendeplatz von nun an Spielfilme zum Besten.
Das tat der Show von MGM Television und MTV gar nicht gut, war doch die letzte Episode am Abend stets die Reichweitenstärkste. Am 7. September setzten sich erst 0,62 und ab 21.05 Uhr 0,64 Millionen Menschen ab drei Jahren den Folgen „Die Einschränkung“ und „Der Rave“ aus – die dazugehörigen Werte von 2,6 und 5,4 Prozent beziehungsweise 2,5 und 5,0 Prozent waren indiskutabel. Den Staffeltiefpunkt erreichte die Serie um Jungstar Tyler Posey in der Folgewoche: Miserable 1,8 und 4,0 Prozent wurden von der späteren Ausgabe mit 1,6 und 3,6 Prozent sogar noch unterboten.

Anfang Juni lief in den USA schon die dritte Staffel «Teen Wolf» an. Angesichts der Marktanteile der zweiten Runde bei RTL II wird sich der Sender aus Grünwald jedoch höchstwahrscheinlich von einem dritten Versuch distanzieren. Nur 0,63 Millionen Menschen sahen durchschnittlich die Episoden der zweiten Season, 0,45 Millionen davon kamen aus der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Im Mittel verzeichnete RTL II 2,5 Prozent bei den Menschen ab drei Jahren. 5,1 Prozent standen im Schnitt bei den Werberelevanten zu Buche. Mit Durchschnittswerten von 4,2 und 6,8 Prozent im aktuellen Fernsehjahr lag man so deutlich hinter den Erwartungen zurück.