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«Lindenstraße»-Produzent Hans W. Geißendörfer will in der kommenden Zeit die inhaltliche Marschroute etwas anpassen, wie er in der Süddeutschen Zeitung verriet. Er erklärte, die Serie sei vielleicht „etwas zu soapig“ geworden. Künftig wolle man nicht zum Kern zurück, sondern wieder vorwärts gehen, sagte der Fernsehproduzent, ohne aber näher ins Detail zu gehen. Der WDR lasse ihm da einigen Freiraum, ganz alleine entscheiden kann er aber nicht: Halbjährlich muss er dem Sender Bericht abstatten, was inhaltlich geplant ist.
Da „gibt es dann Mehrheitsentscheidungen, und wenn der Beirat eine bestimmte Figur nicht raushaben möchte, die ich aus guten Gründen rausschreiben will, dann entscheiden die: die soll bleiben.“ Ob die «Lindenstraße» bleibt oder nicht, entscheidet der Sender allein. Der laufende Produktionsvertrag reicht noch bis ins kommende Jahr.