Nur ein erster Einblick
Das im Ersten gezeigte Interview mit Ex-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden entstand bereits Ende Dezember im Rahmen der Dreharbeiten zu einer Doku des preisgekrönten NDR-Journalisten Hubert Seipel. Die komplette Doku zeigt Das Erste im Laufe des Frühjahrs.2,01 Millionen Wissbegierige verfolgten ab 23.10 Uhr die rund halbstündige Sendung «Snowden exclusiv – Das Interview», was einer Sehbeteiligung von mittelmäßigen 10,9 Prozent gleichkam. Bei den 14- bis 49-Jährigen schnitt das Interview derweil besser ab: 0,53 Millionen Interessenten bedeuteten gute 6,8 Prozent Marktanteil.
Vorab kam der neue «Tatort» aus Saarbrücken trotz heftiger Kritik (mehr dazu) auf sehr gute Werte: Der dritte Fall von Devid Striesows Hauptkommissar Jens Stellbrink erreichte zur besten Sendezeit stolze 9,50 Millionen Fernsehende, darunter 3,01 Millionen 14- bis 49-jährige Krimifreunde. Dies bedeutete für den Neunzigminüter, der sich mit einer Pädophilen-Hexenjagd befasste, eine beachtliche Sehbeteiligung von insgesamt 25,1 Prozent.
In der jungen Publikumsgruppe wiederum kamen fantastische 20,2 Prozent Marktanteil zustande. Anschließend diskutierte «Günther Jauch» mit seinen Gästen über Snowden und brachte es um 21.45 Uhr auf 4,75 Millionen Fernsehende ab drei Jahren sowie 0,89 Millionen Jüngere. Dies mündete in tolle 15,6 Prozent insgesamt respektive sehr gute 7,2 Prozent in der jungen Altersgruppe.