Cast & Crew
Vor der Kamera:Ralf Schmitz («Die Dreisten Drei») als Ralf, Frank Streffing («Happy Friday») als Ralfs bester Kumpel, Sina Maria Gerhardt («Gott sei dank...dass Sie da sind!») als Ralfs hübsche Nachbarin, Ilja Richter («Eine Prinzessin zum Verlieben») als Ralfs Vater, Anna Isabel Wolf als Ralfs beste Freundin, Michael Müller («Switch Reloaded»), außerdem Roberto Blanco als er selbst
Hinter den Kulissen:
Regie: Frank Lieberich, Creative Producer: Ralf Schmitz, Produktion: HPR Bild & Ton, Ausführender Produzent: Eyeworks Germany
An Schmitz' Seite findet sich ein Ensemble an Schauspielern, dessen Mischung durchaus interessant ist. Neben Anna Isabel Wolf, die Ralfs beste Freundin spielt, ist als weibliche Darstellerin noch Sina Maria Gerhardt in der Rolle als Ralfs Nachbarin dabei. Bei den Herren sind mit Frank Streffing und Ilja Richter etwas bekanntere Namen am Start. Trotzdem wirken die Gesichter unverbraucht, was der Sendung sichtlich zu Gute kommt. Dennoch: Wer Schmitz nicht mag, dem wird auch das restliche Ensemble nicht wirklich helfen. Mit ihm steht und fällt das Programm. Und ob man lustig findet, wie sich der Comedian Wurstwasser in den Rachen kippt – nun ja, auch da hat jeder seine Präferenzen. Dass es aber doch ab und zu etwas zu lachen gibt, lässt sich eben auch nicht anzweifeln.
Darstellerisch überragend ist nichtsdestominder Ilja Richter, der grandios auf die jeweiligen Situationen reagiert, starke Bezüge herstellt und einfach lustig ist. Einen Gastauftritt gibt es dann im Übrigen auch noch. Roberto Blanco taucht zum Ende der Episode auf, hinterlässt aber keinen wirklich starken Eindruck. Er wird nur einige Male als Herr Weiß bezeichnet (mäßig witzig) und gibt seinen Kassenschlager „Ein bisschen Spaß muss sein“ zum Besten (mäßig relevant).
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Das eigentliche Grundkonzept der Story ist ebenso fix erklärt, wie wenig bedeutsam. Weil seine Tante kürzlich gestorben ist, hat Ralf deren Haus geerbt – und die dazugehörigen finanziellen Belastungen gleich mit. Um Geld zu verdienen, hat Ralf jedoch eine Idee: Warum soll er das Haus nicht zum Hotel umfunktionieren. So wird das namensgebende „Hotel Zuhause“ geboren. In der Pilotfolge gibt es dann natürlich einiges zu tun, damit das Hotel rechtzeitig zur Eröffnung fertig wird. Dass die Leitfäden der Handlung so nur relativ grob vorgegeben sind, ist logisch und sinnvoll. In den direkten Handlungsanweisungen ist aber meist zu wenig enthalten, um die Geschichte wirklich voranzutreiben. In Folge eins ist das noch nicht weiter schlimm, mit der Zeit sollte es aber besser werden. Insgesamt wirkt es so, als dass die Nettolaufzeit von gut 50 Minuten einfach zu großzügig bemessen wurde.
- © RTL/ Frank Hempel
Christine Theiss (4.v.l.) ist zu Gast bei (v.l.): Spielleiter Michael Müller, Hoteldirektor Ralf Schmitz, der Nachbarin Sina Maria Gerhard, dem Beamten vom Gewerbeamt Daniel Drews, der besten Freundin Anna Isabel Wolf, dem Vater Ilja Richter und dem besten Freund Frank Streffing.
Die Show als solche ist Unterhaltung ohne große Message. Nicht nur aufgrund dieser Tatsache wird die erste Sendung ein Festival der Belanglosigkeiten. Das darf ein Unterhaltungsformat ohne Zweifel sein, nur könnte man eben auch relativ simpel Anspruch zeigen. Je nachdem welche Darsteller man nun aufbietet, mag das in kommenden Folgen aber durchaus noch passieren.
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4 Folgen «Hotel Zuhause – Bitte Stören!» sind ab 5. September immer freitags um 21.15 Uhr bei RTL zu sehen.