Aus Quotensicht verliefen die Ausstrahlungen zuletzt optimal: In 47 von 62 Fällen lag «Grey’s Anatomy» von November 2015 bis zum 7. Januar 2016 über dem Senderschnitt von 1,4 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Fünfmal wurde im November sogar die Zwei-Prozent-Hürde genommen. Besonders gut lief es beispielsweise am 10.11.2015, als 2,9 Prozent der Umworbenen am Vorabend zusahen. Bereits einen Tag zuvor durfte man angesichts von 2,1 Prozent in der Zielgruppe sehr zufrieden sein. 250.000 Jüngere wurden ermittelt, insgesamt verfolgten 310.000 die Geschichten. 1,1 Prozent kamen somit am Gesamtmarkt zustande.

Bevor diese tollen Ergebnisse zu Buche standen, schwankte die Quote bei den Werberelevanten zwischen 0,9 und 1,8 Prozent – «Grey’s Anatomy» fuhr in gewisser Weise also Achterbahn. Bereits am 19. November stand wieder eine Zwei vor dem Komma; 1,3 Prozent waren bis dahin das schlechteste der Gefühle. 1,5, 1,0 und 1,3 Prozent standen in den darauffolgenden drei Tagen auf dem Papier, ehe es wieder auf 2,1 sowie 2,0 Prozent hochging. Bis zu 1,9 Prozent waren danach noch im November möglich bei den 14- bis 49-Jährigen. Im Dezember legte «Grey’s Anatomy» eine Schippe drauf und war sogar vier- statt dreimal über zwei Prozent gesprungen.
Doch nicht nur schöne Marktanteile waren das Resultat der täglichen Zweitverwertung – am 25. Dezember nämlich, als man schon ab 16.30 Uhr auf die Serie setzte und einen Marathon startete, waren nur 0,5 Prozent des jungen Publikums zugegen. Mehr als 30.000 Umworbene interessierten sich nicht dafür, lediglich 80.000 aller Fernsehenden verweilten vor den Flimmerkisten. Immerhin ging die Zielgruppen-Quote kontinuierlich nach oben – und zwar von 0,8 über 1,0 auf schließlich 1,8 Prozent auf dem angestammten Sendeplatz gegen 19.20 Uhr. 200.000 aller Bundesbürger schalteten zu dieser Zeit ein.


Im Mittel 200.000 Zuschauer ab drei Jahren verfolgten die Wiederholungen von «Grey’s Anatomy» seit November 2015 am Vorabend, 140.000 davon waren zwischen 14 und 49 Jahre alt. Daraus resultierten solide Marktanteile von durchschnittlich 0,7 respektive 1,6 Prozent.