
Serien werden von Teams kreiert und da spielen auch die kleinsten Ungereimtheiten eine wesentliche Rolle. Deswegen wirkte auch das Finale wie eine Art Abschied – «Castle» konnte die Mystery, die ihn sein Leben lang verfolgt hat, auflösen und die Worte, die er während der Preisverleihung sprach, klangen nach „Auf Wiedersehen“.

Im Grunde genommen endete diese Staffel nicht mit einer Frage wie sonst üblich, sondern mit einer Unsicherheit über die Zukunft. Ist ein Reboot möglich? Sind noch Fragen auf persönlich-emotionaler Ebene offen? Denn nur mit spannenden Fällen ist es nicht getan. Wir haben schon gesagt, dass «Castle» viel mehr bot. Und obwohl ich ein «Castle»-Fan bin, bleibe ich Vertreter eines «Castle»-Endes mit der Hochzeit von Richard und Kate. Und die Ermüdungserscheinungen spiegeln sich in den Quoten wieder – sie sinken kontinuierlich... Ob die neuen Showrunner Alexi Hawley und Terence Paul Winter das ändern können, vor allem was die Dynamik zwischen den Figuren betrifft? Wir werden deswegen uns in den nächsten Wochen mit der Entwicklung der neuen achten Staffel beschäftigen, deren Ausstrahlung im deutschen Fernsehen nächste Woche beginnt. Die Showrunner versprechen eine veränderte Struktur der neuen Staffel, die mehr in die Horizontale sich orientieren soll. Ob das tatsächlich gelingen kann oder erst recht das Schicksal der Serie besiegelt?
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