
Schwenck kam aus dem ARD-Büro in Kairo und wollte von Istanbul weiter in das türkisch-syrische Grenzgebiet, um dort mit syrischen Flüchtlingen zu sprechen. Gründe für die Festsetzung wurden dem Reporter des Südwestrundfunks (SWR) nicht genannt. Es gebe einen Vermerk zu seinem Namen, wurde ihm mitgeteilt. Schwenck befindet sich derzeit in einem Abschieberaum am Flughafen Istanbul.
Über den Vorgang sind inzwischen auch die deutsche Botschaft in der Türkei und das Auswärtige Amt informiert. Kanzlerin Angela Merkel hat sich weiterhin nicht genau bezüglich ihrer Meinung zur Pressefreiheit im Partnerland Türkei geäußert.
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