Dass die auch nicht wirklich zünden werden, konnte damals ja noch keiner ahnen. Immerhin hatte die 2013er Staffel im Schnitt noch deutlich mehr als 17 Prozent in der klassischen Zielgruppe geholt. Vielleicht war das in der Tat noch eine andere, eine weniger fragmentierte Fernsehwelt. Damals aber lag die Rach-Sendung noch klar über RTL-Schnitt, was man nun vier Jahre später nicht mehr behaupten kann. Schon der Einstand im März überraschte – nur nicht positiv: 2,67 Millionen Zuschauer ab drei Jahren sorgten letztlich für doch ziemlich magere 11,4 Prozent in der klassischen Zielgruppe.
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In der Woche darauf sank die Sehbeteiligung sogar um rund 100.000 Leute auf nur noch 2,57 Millionen, dafür stiegen aber die Zielgruppen-Werte leicht: Sie lagen dann immerhin bei 11,7 Prozent. Den deutlichsten Sprung machte die RTL-Sendung in der letzten März-Woche, als man sich auf 13,7 Prozent rettete und erstmals eine Art Befreiungsschlag gelang. 2,85 Millionen Zusehende ließen erahnen, der Rach kann’s doch noch.
Folge vier gab wieder leicht nach: In der ersten April-Woche schalteten montags ab 21.15 Uhr im Schnitt 2,83 Millionen Menschen ein. Bei den wichtigen Umworbenen landete die einstündige Sendung bei 12,7 Prozent. Somit kam dem Finale in dieser Woche eine recht wichtige Rolle zu. Doch gerade die Chance, nochmal allen zu zeigen, wohin es gehen kann, verpatzte man am Montag vor Ostern. Statt neuer Rekorde wurden neue Tiefstwerte eingefahren. Mehr als 10,5 Prozent bei den Umworbenen waren nicht drin. Gesamt gab man rund 400.000 Zuschauer ab und landete bei gerade einmal 2,41 Millionen.
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