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«Weissensee» erzählt Zeitgeschichte mit Sachverstand und Emotion. Das Ende der DDR war nicht das Ende von Biografien. Ich bin gespannt, wie die Charaktere sich aus den Verhältnissen der DDR in die neue Zeit fortbewegen und wie sie mit ihrer Vergangenheit umgehen. Verdrängen, verleugnen oder einen offenen Umgang finden? Es ging ja nicht um Abrechnung, sondern um Auseinandersetzung und darum, Verantwortung für Unrecht festzumachen. Und das ist etwas, das bis heute aktuell ist."
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Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen
Marc Müller-Kaldenberg und Regina Ziegler agieren nun als Produzenten, Friedemann Fromm nimmt wieder auf den Regiestuhl Platz. Florian Lukas, Jörg Hartmann, Uwe Kockisch, Ruth Reinecke, Anna Loos, Lisa Wagner, Claudia Mehnert, Stephan Grossmann, Hansjürgen Hürrig, Ferdinand Lehmann und Saskia-Sophie Rosendahl kehren in tragenden Rollen in die Serie zurück. Neu dabei werden Jördis Triebel und Florian Stetter sein. Die Dreharbeiten der Ziegler-Film-Serie dauern bis vermutlich Ende Juli. Ein Sendetermin im Ersten ist total offen.
Die vierte Staffel spielt im Frühjahr 1990, als in der DDR Euprhorie und Unsicherheit zugleich herrscht. Jeder kämpft auf seine Weise für einen Platz in einem sich neu formierenden Land. Auch und gerade die Mitglieder der Familie Kupfer müssen sich nach dem Zusammenbruch des DDR-Systems, neu positionieren: Falk Kupfer (Jörg Hartmann), der nach einer Schussverletzung im Rollstuhl sitzt, weiß unter einer falschen Identität sein Stasi-Wissen gewinnbringend für einen West-Konzern einzusetzen.

Die erste Staffel «Weissensee» im Jahr 2010 war mit bis zu 5,7 Millionen Sehern und 18 Prozent Marktanteil die erfolgreichste. Die dritte Staffel holte 2015 an drei aufeinanderfolgenden Abenden zwischen 15,3 und 16,5 Prozent Marktanteil im Gesamtmarkt. Zwischen 4,93 und 4,39 Millionen Menschen sahen die damals ebenfalls sechsteilige Produktion. Bei den Jungen wurden bis zu 8,8 Prozent und somit tolle Ergebnisse gemessen.
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