
Geistiger Vater dieser uninspirierten Wiederholungsstrecke ist in gewisser Weise RTL, das dieses Modell der wöchentlichen Konservenbüchsen bereits seit Monaten in Formvollendung betreibt - und damit oft genug sogar recht gut fährt. Diesmal sahen zwei weitere alte «Bones» Folgen zumindest 1,82 und 2,11 Millionen Menschen, was zwar beim Gesamtpublikum nur mit miesen 7,3 sowie 8,3 Prozent Marktanteil einherging, in der umworbenen Zielgruppe aber durchaus ordentlichen 12,8 und 13,1 Prozent entsprach. Damit steigerte sich die Crime-Serie wieder im Vergleich zur Vorwoche, wo vergleichsweise schwache 10,9 und 11,2 Prozent zu Buche gestanden hatten.
Und auch am Spätabend revitalisierten die Kölner lediglich altbekannte Ware, genauer gesagt zwei «CSI: Vegas»-Folgen, die sich beim Gesamtpublikum hintenraus sogar auf bis zu 11,7 Prozent bei 1,77 bzw. 1,46 Millionen Fernsehenden steigerten. Beim Zielpublikum wurden 11,3 und 13,0 Prozent bei bestenfalls 0,70 Millionen gemessen. Einen Überraschungserfolg landete dagegen «akte 20.17», die erstmals seit drei Monaten wieder einen zweistelligen Zielgruppen-Marktanteil von 10,1 Prozent erzielte und sich damit ein wenig über die durchweg tristen 4,6 bis 7,4 Prozent der vergangenen acht Wochen hinwegtröstete. Insgesamt wurden 1,44 Millionen und 7,5 Prozent gemessen, besser lief es zuletzt am 11. April.
Schreibe den ersten Kommentar zum Artikel