
Zwei Tage später, am Ostermontag (2. April) ist Heike Makatsch zum zweiten Mal als Ermittlerin in der Reihe «Tatort» (20.15 Uhr) zu sehen. In Mainz, wo Ellen Berlinger inzwischen lebt, arbeitet sie mit ihrem Kollegen Martin Rascher (Sebastian Blomberg) zusammen. Ein gutes Team, auch wenn Martin sich manchmal über Ellens Forschheit wundert und er ihr manchmal zu sensibel, zu besessen von alten Fällen vorkommt. In „Zeit der Frösche“ beschäftigen sie ein verschwundener Teenager, eine Lösegeldforderung, eine unaufgeklärte Mordserie – und die Frage, ob dies alles zusammenhängt. Die Frage spitzt sich zu, als Ellen fürchtet, dass der Sohn ihrer Cousine verschwunden ist. Das Drehbuch zu dem «Tatort»-Special für den Ostermontag schrieb Marco Wiersch nach einer Vorlage von Florian Oeller, inszeniert wurde es von Markus Imboden.
Von «Die Diplomatin» liefen bis dato zwei Ausgaben; im April und Mai 2016 – auch samstags. Mit 15,4 und 14,5 Prozent (4,44 und 3,76 Millionen Zuschauern) liefen beide mehr als ordentlich. Heike Matasch‘ Einstand als Ermittlerin Ellen lief ebenfalls Anfang 2016. Damals im März kam das Debüt auf 7,99 Millionen Zuschauer und knapp 23 Prozent. Für den erfolgsverwöhnten «Tatort» war das fast ein bisschen wenig.
Übrigens: An Karfreitag setzt Das Erste auf ein bewegendes Drama. Nach wahren Begebenheiten erzählt «Die Kinder der Villa Emma» von einer gefährlichen Flucht, die sich während des Zweiten Weltkriegs zugetragen hat. 1942/1943 war das italienische Dorf Nonantola tatsächlich Zufluchtsort von 73 jüdischen Kindern, die sich auf ihrem Weg ins „gelobte Land“ Palästina dem gnadenlosen Zugriff der Nationalsozialisten entziehen wollten. An Ostersonntag läuft derweil eine Wiederholung des Münster-«Tatort» „Ein Fuß kommt selten allein“.
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